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Wichtel-Generator im Test: 9 kostenlose Seiten zum Wichteln online

Von der Giftruly-RedaktionGetestet am

Fast jeder Wichtel-Generator wirbt mit „kostenlos“, „ohne Anmeldung“ oder „per WhatsApp“. Was davon stimmt, merkst du oft erst ein paar Klicks später: wenn plötzlich doch eine E-Mail-Adresse verlangt wird. Oder wenn dir auffällt, dass der Organisator sämtliche Links in der Hand hat.

Wir haben deshalb dieselbe Auslosung auf neun kostenlosen Seiten durchgespielt, Giftruly eingeschlossen. Fünf Leute: Anne, Ben, Chloé, David und Emma. Anne und Ben sind ein Paar und sollen sich nicht gegenseitig ziehen. Wir haben die Klicks gezählt und notiert, wo wir ans Ziel kamen und wo uns das Tool aufgehalten hat.

Die Oma hat keine E-Mail-Adresse, der Kollege sagt erst nach der Ziehung zu? Welches Tool damit klarkommt, steht in der Tabelle.

Die kurze Antwort

Unsere Wahl ist Giftruly: Niemand tippt eine E-Mail-Adresse ein oder legt ein Konto an, ein Paar hältst du mit einem Schritt auseinander, auch wer organisiert, zieht blind mit, und nach der Ziehung schlägt Giftruly Geschenkideen vor, passend zu den Wünschen deines Wichtelkinds und zum Budget der Runde. Die meisten Extras ohne Anmeldung, von der Foto-Wand bis zum anonymen Chat in beide Richtungen, hat Wichtel-Zeit. Wer in derselben Runde jedes Jahr neue Lose will, nimmt drawnames.de (ohne E-Mail allerdings nur in der App), und wer nur schnell auslosen will, ohne dass etwas gespeichert wird, ist bei wichtel.express richtig.

  • Unsere Wahl: ohne Anmeldung, ohne E-MailGiftruly

    Alle treten mit Code und PIN bei, Wünsche sieht nur, wer dich gezogen hat, und die Geschenkideen kommen aus dem, was sich dein Wichtelkind gewünscht hat.

  • Die meisten Extras ohne AnmeldungWichtel-Zeit

    Eigener Link pro Person samt fertigem WhatsApp-Text, anonymer Chat in beide Richtungen, Foto-Wand, keine Werbung. Ausschlüsse setzt du pro Richtung.

  • Andere Lose als im Vorjahrdrawnames.de

    Wer die Gruppe vom letzten Jahr wiederverwendet, zieht laut Hilfeseite nicht dasselbe Los. Die Website will E-Mail-Adressen, die App nicht.

  • Nur auslosen, sonst nichtswichtel.express

    Namen eintragen, Ausschlüsse wählen, auslosen, Links verschicken. Keine Werbung, und gespeichert wird laut Impressum nichts.

So haben wir getestet

Getestet haben wir am 14. Oktober 2026 in Chrome mit deutscher Spracheinstellung, einmal in Laptopgröße und einmal in Handybreite (390 Pixel), denn die meisten öffnen ihren Link auf dem Handy. Überall dieselben fünf Namen, überall dieselbe Regel: Anne und Ben ziehen sich nicht. Wo es Felder dafür gab, haben wir 30 € als Budget und den 24.12. als Bescherung eingetragen. Auch den Generator von Giftruly haben wir am selben Tag mit denselben Schritten getestet, allerdings in der englischen Fassung und mit englischen Namen.

Konten haben wir keine angelegt, E-Mail-Adressen keine eingegeben. Wo ein Tool ohne E-Mail oder Konto nicht weiterließ, haben wir aufgehört und uns den Klick notiert. Was wir über die Schritte danach schreiben (wie das Los ankommt, wer die Auslosung sieht, was bei Nachzüglern passiert), stammt aus den Hilfe- und FAQ-Seiten der Anbieter, nicht aus eigener Nutzung. Ausgewählt haben wir die Seiten, die bei Suchen wie „wichteln online“ oder „wichtel generator“ auf der ersten Ergebnisseite stehen, dazu Toolboxday, das uns ein KI-Assistent vorgeschlagen hatte. Unser Testrechner hatte eine britische IP-Adresse; Cookie-Banner können für Besucher aus Deutschland anders aussehen. Nicht getestet haben wir unter anderem den Wichtel-Generator von VOL.AT, OnlineWichteln24, Wichtlä.ch und wichteln.app.

  1. 1Gruppe anlegen. Anne organisiert, trägt Ben, Chloé, David und Emma ein, dazu Budget und Datum, falls das Tool danach fragt, und schließt Anne und Ben gegenseitig aus.
  2. 2Auslosen. Klicks von der Startseite bis zur fertigen Auslosung zählen. Cookie-Banner und das Eintippen der Namen zählen nicht mit.
  3. 3Paar prüfen. Nachsehen, dass Anne nicht Ben gezogen hat und Ben nicht Anne.
  4. 4Spicken. Als Organisatorin den Link einer anderen Person öffnen und schauen, ob deren Los zu sehen ist.

Wichtel-Generatoren im Vergleich: E-Mail, Ausschlüsse, Geheimhaltung

Wo uns ein Tool gestoppt hat, stammen die Spalten danach aus seinen Hilfe- oder FAQ-Seiten. Klicks ab der Startseite, mit fünf Namen und dem Paar-Ausschluss; „rund“ heißt, dass wir die Klicks nur ungefähr mitgezählt haben, „Abbruch bei Klick 12“, dass das Tool dort eine E-Mail-Adresse oder ein Konto verlangt hat. Geld kostet keine der neun Seiten; einige zeigen Werbung oder verdienen an Partnerlinks.

Die 9 Wichtel-Generatoren im EinzelnenWas du zum Start brauchstPaar ausschließenWer die Auslosung sehen kannJemand kommt später dazuAndere Lose als im VorjahrWunschzettelAnonyme FragenKlicks bis zur fertigen Auslosung
Giftruly
Nichts. Alle treten mit Code und PIN bei
in beide Richtungen, beide Namen antippen(Ja)
Niemand, auch nicht die Orga, bis sie die Auflösung für alle freigibt
eine Person bekommt einen neuen Namen(Ja)
Nein
nur für die Person, die dich zieht(Ja)
an die gezogene Person, sie kann antworten(Ja)
10 (im englischen Test)
Wichtel-Zeit
Nichts im Modus „Ohne Mail“
eine Regel pro Richtung(Teilweise)
Niemand, solange der Organisator die Einsicht nicht beim Anlegen einschaltet. Er verschickt aber alle Links, und wer einen Link hat, sieht das Los
nur auf den Platz von jemandem, der ausgestiegen ist(Teilweise)
Nicht angegeben. Die Vorlage merkt sich Namen und Ausschlüsse
bis zu 3 Wünsche(Ja)
zwei Chats, mit dem Wichtelkind und mit dem eigenen Wichtel(Ja)
Rund 15
Wichtelmania
Nichts. Jede Person trägt sich über den Gruppenlink ein
pro Person, standardmäßig für alle sichtbar(Teilweise)
Der Admin sieht keine Paare, kann aber verlorene Geheimlinks erneut verschicken und käme so theoretisch an fremde Lose (nicht getestet)
nach der Ziehung ist nichts mehr änderbar(Nein)
Gruppen werden nach 6 Monaten gelöscht(Nein)
standardmäßig für alle sichtbar(Ja)
Nein
Rund 35, wenn der Admin alle selbst einträgt
Toolboxday
Nichts
„Anne + Ben“ gilt in beide Richtungen(Ja)
Jeder, der einen fremden Link öffnet; der Organisator hat alle
nur neu auslosen, mit neuen Links(Nein)
Nein
tippt der Organisator für alle ein(Teilweise)
Nein
1, nach dem Ausfüllen des Formulars
wichtel.express
Nichts
ein Ausschluss pro Person, ein Paar braucht zwei(Teilweise)
Jeder, der einen fremden Link öffnet; der Organisator hat alle
nur „Erneut auslosen“ für alle(Nein)
Nein
Nein
Nein
Rund 10
drawnames.de
Website: E-Mail und Code für den Organisator, E-Mail für jede Person (eine Adresse darf für mehrere gelten). App: nichts
für beide Namen einzeln, erst ab 4 Personen(Teilweise)
Organisator, nach dem Datum der Feier
wer sein Los schon gesehen hat, behält es(Ja)
mit der Gruppe vom Vorjahr(Ja)
Ja
eine Frage nach der anderen(Ja)
Abbruch bei Klick 12: E-Mail
Meine Wunschliste
E-Mail und Captcha für den Organisator, E-Mail für alle
einseitig oder gegenseitig(Ja)
Organisator, nach dem Ziehungsdatum
Nein
wenn der Organisator eingeloggt die Gruppe wiederverwendet(Ja)
Ja
Ja
Abbruch bei Klick 1: E-Mail
Wichtel-O-Mat
Konto mit E-Mail und Kennwort für den Organisator, E-Mail für alle
laut Anleitung gegenseitig, aber nur eine Ausnahme pro Person(Teilweise)
Laut Anleitung nicht einmal der Organisator
Nicht angegeben
Daten werden 30 Tage nach der Ziehung gelöscht(Nein)
Ja
Nicht gefunden
Abbruch bei Klick 2: Konto
Wichtelator
Konto für den Organisator; Teilnehmer nur Name über den Einladungslink
jede Person sperrt selbst, die Sperre kann aufgehoben werden(Teilweise)
Nicht angegeben
Nicht angegeben
Nicht angegeben
Ja
Nicht gefunden
Abbruch bei Klick 1: Konto

Die 9 Wichtel-Generatoren im Einzelnen

Geordnet danach, worauf es in einer Wichtelrunde ankommt: Niemand muss sich anmelden, die Auslosung bleibt geheim, Paare ziehen sich nicht gegenseitig, und am Ende gibt es Geschenke, die sich die Leute wirklich gewünscht haben. Tools ohne Konto und ohne E-Mail stehen vor denen, die eins davon verlangen.

  1. 1

    Giftruly

    Unsere Wahl: ohne Anmeldung, ohne E-Mail

    Die Organisatorin tippt ihren Namen ein, wählt Budget und Datum und fügt die vier anderen Namen auf einmal in ein Feld ein. Eine vierstellige PIN, noch ein Tipp, und die Gruppe steht. Unter „Paare und Ausschlüsse“ tippst du nacheinander auf die beiden Namen des Paares, und der Ausschluss gilt in beide Richtungen. „Namen ziehen“ erledigt den Rest: 10 Klicks, Budget und Datum mitgezählt. Auf ihrem Bildschirm stand danach nur, wen sie selbst gezogen hatte. Wer organisiert, wichtelt also ganz normal mit.

    Alle anderen kommen mit einem 6-stelligen Code dazu, als Link in der WhatsApp-Gruppe, als QR-Code oder laut vorgelesen. Sie tippen auf ihren Namen, wählen eine PIN und decken ihr Los auf dem eigenen Handy auf. Wünsche („Ich hätte gern…“, „Bitte nicht…“, Größen) sieht nur, wer dich gezogen hat, und deinem Wichtelkind kannst du anonym eine Frage stellen, auf die es antworten kann.

    Dann kommt der Teil, an dem sich entscheidet, ob das Geschenk ankommt: Giftruly schlägt dir Geschenkideen vor, die zu den Wünschen deines Wichtelkinds und zum Budget der Runde passen, und verfeinert sie, wenn du mehr erzählst. Hat dein Wichtelkind noch nichts eingetragen, bekommst du schon mal Wichtelideen im Rahmen des Budgets. Sagt nach der Ziehung noch jemand zu, bekommt nur eine Person einen neuen Namen. 30 Tage nach dem Wichteltag löscht sich die Gruppe von selbst, und Werbung gibt es keine (die Geschenkideen verlinken zu Amazon).

    Was uns gefallen hat

    • Weder Konto noch E-Mail-Adresse nötig; Erinnerungen per E-Mail nur für die, die welche wollen
    • Geschenkideen aus den Wünschen deines Wichtelkinds und dem Budget der Runde
    • Zwei Tipps, und ein Paar zieht sich in keine Richtung
    • Auch wer organisiert, zieht blind: Die ganze Auslosung sieht niemand, bis sie für alle aufgedeckt wird
    • Nachzügler und Absagen ohne Neuauslosung
    • Auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, dazu ein Modus für ein einziges Handy am Tisch

    Was gestört hat

    • Namen, die du für noch nicht Beigetretene einträgst, lassen sich mit dem Gruppencode übernehmen; teil den Code also nur in der Gruppe
    • Merkt sich nicht, wer im Vorjahr wen hatte
    Zu Giftruly →
  2. 2

    Wichtel-Zeit

    Die meisten Extras ohne Anmeldung

    Wichtel-Zeit verspricht „Kostenlos · Ohne Registrierung · Werbefrei“, und im Test hat das gestimmt. Im Formular auf der Startseite steht zunächst „Deine E-Mail (Pflicht)“; wählst du den Modus „Ohne Mail“, wird daraus „Deine E-Mail (optional)“. Wir haben die Namen selbst eingetragen, im Modus „Einladungs-Link“ tragen sich die Leute laut Anleitung selbst ein. Danach kommen Budget, Motto und die Ausschluss-Regeln. Eine Regel gilt nur in eine Richtung („Anne darf nicht ziehen: Ben“), Ben brauchte also seine eigene. Nach rund 15 Klicks stand die Runde, und „Jetzt Ziehen!“ loste ohne Rückfrage aus.

    Im Dashboard hat jede Person einen „Link“- und einen „WhatsApp“-Knopf. Die WhatsApp-Nachricht ist schon fertig formuliert und endet mit „Bitte teile diesen Link mit niemandem, er ist nur für dich!“. Wer wen gezogen hat, sieht der Organisator nur, wenn er beim Anlegen die „Organisator-Sichtbarkeit“ einschaltet. Standardmäßig ist sie aus, und sein eigenes Los liegt wie bei allen unter einer Rubbelkarte.

    Wer Extras will, ist bei Wichtel-Zeit richtig. Es gibt Wunschzettel mit bis zu drei Wünschen und einen anonymen Chat („Zwei getrennte Kanäle — komplett anonym“), einen Kanal zum eigenen Wichtelkind und einen zum eigenen Wichtel. Fragen kann also auch, wer beschenkt wird; bei Giftruly fragt nur, wer schenkt. Dazu kommen ein Geschenk-Status („besorgt“, „verpackt“), ein Kalendereintrag, eine Foto-Wand für die Bescherung, PDF-Export, eine Einladungskarte mit QR-Code und eine Vorlage, die Namen und Ausschlüsse fürs nächste Jahr aufhebt. Mehr als 50 Leute gehen laut Anleitung auf Anfrage, kostenlos.

    Zwei Einschränkungen. Auch bei ausgeschalteter Sichtbarkeit verschickt der Organisator jeden persönlichen Link selbst, und Bens Link zeigte uns prompt Bens Los. Die Anleitung sagt das offen: „Wer ihn hat, sieht ihr Ergebnis.“ Und nach der Ziehung ist die Teilnehmerliste eingefroren. Steigt jemand aus, bleibt sein Platz als „Gelöschter Teilnehmer“ stehen und lässt sich mit „Ersatz eintragen“ neu besetzen; „Neu gezogen wird dabei nie“. Wer ganz neu dazukommt, braucht laut Anleitung eine zweite Runde. Andere Sprachen als Deutsch haben wir nicht gefunden.

    Was uns gefallen hat

    • Eigener Link pro Person, mit fertigem WhatsApp-Text
    • Anonymer Chat in beide Richtungen: mit dem Wichtelkind und mit dem eigenen Wichtel
    • Organisator-Sichtbarkeit ab Werk aus, auch sein eigenes Los liegt unter der Rubbelkarte
    • Keine Werbung, keine Skripte von Drittanbietern; Besucherstatistik nur mit Zustimmung
    • Foto-Wand, PDF-Export und eine Vorlage fürs nächste Jahr

    Was gestört hat

    • Ausschlüsse nur in eine Richtung: Ein Paar braucht zwei Regeln
    • Der Organisator hat alle Links in der Hand
    • „Jetzt Ziehen!“ fragt nicht noch einmal nach
    • Nach der Ziehung kommt nur noch rein, wer einen frei gewordenen Platz übernimmt
    Zu Wichtel-Zeit ↗
  3. 3

    Wichtelmania

    Jeder trägt sich selbst ein

    Wichtelmania stand bei jeder unserer Suchen ganz oben und wirbt mit „Ohne E-Mail Registrierung!“. Das stimmt. Die Gruppe entsteht in drei Schritten: Name und Beschreibung (Felder für Budget oder Datum gibt es nicht, also landete beides in der Beschreibung), dann der Admin-Link („Hebe diesen Link gut auf! Aber gib ihn nicht weiter!“), dann der Gruppenlink für alle anderen. Leicht zu übersehen: Wer als Admin mitwichteln will, muss sich selbst auch eintragen.

    Gedacht ist, dass sich jede Person über den Gruppenlink selbst einträgt, mit „Ja, das bin ich!“ bestätigt und ihren eigenen „Geheimlink“ bekommt. Ausgelost wird, wenn alle registriert sind. Wir haben als Admin alle fünf selbst eingetragen und registriert, das waren rund 35 Klicks, so viele wie bei keinem anderen Tool. Ausschlüsse heißen hier „Beschenkt nicht“ und gelten nur in eine Richtung. Wünsche und Ausschlüsse sieht die ganze Gruppe, es sei denn, du kreuzt beim Anlegen „Geheime Wünsche“ und „Geheime Wichtelausschlüsse“ an.

    Nach der Ziehung zeigte die Admin-Seite keine Paare. Neben jedem Namen sitzt aber ein Knopf, mit dem der Admin einen verlorenen Geheimlink erneut verschicken kann. Ob er darüber an fremde Lose käme, haben wir nicht ausprobiert; theoretisch könnte er es. Ändern lässt sich nach der Ziehung nichts mehr, die Bestätigungsseite sagt es deutlich: „Danach kann nichts mehr geändert oder die Auslosung rückgängig gemacht werden!“ Nach sechs Monaten wird die Gruppe gelöscht. Es gibt eine iPhone-App (4,8 Sterne im deutschen App Store). Werbung haben wir nach dem Ablehnen der Cookies keine gesehen.

    Was uns gefallen hat

    • Weder Konto noch E-Mail, auch nicht für den Admin
    • Jede Person holt sich ihren Link selbst ab
    • Wünsche und Ausschlüsse lassen sich geheim halten, wenn man es beim Anlegen ankreuzt
    • iPhone-App

    Was gestört hat

    • Viele Klicks, wenn der Admin alle selbst einträgt
    • Wünsche und Ausschlüsse sind standardmäßig für alle sichtbar
    • Nach der Ziehung lässt sich nichts mehr ändern
    • Keine Felder für Budget und Datum, keine anonymen Fragen
    Zu Wichtelmania ↗
  4. 4

    Toolboxday

    Ein Formular, ein Klick

    Toolboxday ist eine Sammlung von Online-Werkzeugen, vom Steuerrechner bis zum Kalender; die Wichtel-Seite hatte uns ein KI-Assistent empfohlen. Alles steht in einem Formular, das schon mit Beispielnamen gefüllt ist: Namen untereinander, Ausschlüsse als Text („Anna + Ben“ gilt in beide Richtungen, „Anna > Ben“ nur in eine, „Anna + Ben + Clara“ für eine ganze Familie), Wünsche, Anlass, Budget, „Wann wird beschert?“ und eine Nachricht an alle. Eine Live-Prüfung meldet laufend, ob die „Auslosung möglich“ ist. Nach dem Ausfüllen reichte ein Klick auf „Auslosen und Links erstellen“.

    Danach gibt es für jede Person „Link kopieren“, „WhatsApp“ und „E-Mail“. Annes Link zeigte Budget und Bescherungstermin und nach „Aufdecken“ ihren Namen. Gespeichert wird nichts: Die Zuteilung steckt verschlüsselt im Link, der Schlüssel gleich mit. Die Seite sagt offen, was das bedeutet: „wer den Link eines anderen absichtlich öffnet, sieht aber, wen er zieht“. Dem Organisator rät sie: „Öffnen Sie die Links nicht selbst“. Wünsche tippt der Organisator für alle ein. Später dazukommen kann niemand; wer neu auslost, bekommt neue Links, und die alten zeigen weiter die alte Auslosung.

    Auf der Seite läuft Google-Werbung. Ein Cookie-Banner haben wir nicht zu sehen bekommen, unser Testrechner hatte aber eine britische IP-Adresse; ob Besucher aus Deutschland gefragt werden, wissen wir nicht. Die Seite gibt es in elf Sprachen.

    Was uns gefallen hat

    • Ein Paar oder eine ganze Familie mit einer Zeile ausschließen
    • Budget, Datum und Nachricht an alle ohne Konto
    • Sagt offen, wer die Zuteilung sehen kann

    Was gestört hat

    • Wer einen fremden Link öffnet, sieht dessen Los, und der Organisator hat alle
    • Wünsche muss der Organisator für alle eintippen
    • Nachzügler nur mit kompletter Neuauslosung
    • Google-Werbung, ohne dass wir ein Cookie-Banner gesehen hätten (britische IP)
    Zu Toolboxday ↗
  5. 5

    wichtel.express

    Nichts gespeichert, keine Werbung

    wichtel.express besteht aus einer einzigen Seite: „Auslosen ohne Anmeldung“. Drei Namensfelder, zwei weitere über „Person hinzufügen“, ein Häkchen bei „Ausschlüsse ermöglichen“, und jede Person bekommt ein Auswahlfeld „Als Wichtel ausschliessen:“ (die Schreibweise ist schweizerisch). Bei Anne haben wir Ben gewählt, bei Ben Anne, dann „Auslosen“. Rund zehn Klicks.

    Danach heißt es: „Versenden Sie nun die persönlichen Links per e-Mail, SMS, WhatsApp, Signal etc.“, mit einem Kopierknopf pro Person. Laut Impressum werden weder Namen noch Links gespeichert, die Auslosung läuft nur im Browser, und der Quellcode liegt offen auf Codeberg. Kein Cookie-Banner, keine Werbung, eine Besucherstatistik ohne Cookies.

    Die Kehrseite: Der Organisator hat alle Links, und jeder lässt sich beliebig oft öffnen. Budget, Datum, Wunschzettel oder Nachrichten gibt es nicht, und wer nach der Ziehung absagt, zwingt alle zu „Erneut auslosen“. Mehr als einen Ausschluss pro Person lässt das Auswahlfeld nicht zu.

    Was uns gefallen hat

    • Speichert nichts, Quellcode offen
    • Keine Werbung, kein Cookie-Banner
    • Rund zehn Klicks, alles auf einer Seite
    • Auf Deutsch, Englisch und Französisch

    Was gestört hat

    • Nur ein Ausschluss pro Person
    • Der Organisator hat jeden Link
    • Kein Budget, kein Datum, keine Wunschzettel
    • Jede Änderung heißt: komplett neu auslosen
    Zu wichtel.express ↗
  6. 6

    drawnames.de

    Andere Lose als im Vorjahr

    drawnames.de meldet auf der Startseite: „Dieses Jahr wurden bereits 4.847.607 Lose gezogen.“ Die Einrichtung fragt eine Sache pro Bildschirm ab: wie du heißt, wer mitmacht, ob es Ausschlüsse gibt, den Anlass (von Weihnachten über Nikolaus bis Chanoeka), das Datum, das Budget (100, 50, 30, 25 oder 20 € zum Antippen) und eine Einladungsnachricht. Dann: „Wie lautet Deine E-Mail-Adresse?“, für einen Anmeldecode. Darunter steht, dass die Adresse auch genutzt wird, um „interessante Informationen zu ähnlichen Angeboten unsererseits“ zu schicken. Dort war nach 12 Klicks Schluss. Welche Paare sich nicht ziehen sollen, wählt man erst nach diesem Schritt aus.

    Die Seite „Wichteln via WhatsApp“ verspricht Wichteln, „ohne jedem eine E-Mail zu senden“. Ihr Knopf führte uns aber in denselben Ablauf mit E-Mail-Code. Ganz ohne E-Mail geht es laut Hilfeseite nur mit der App; auf der Website darf immerhin eine Adresse für mehrere Personen herhalten.

    Hinter der E-Mail-Hürde beschreibt die Hilfeseite einiges, was die anderen nicht können. Wer die Gruppe vom Vorjahr wiederverwendet, zieht nicht dasselbe Los. Der Organisator kann auch nach der Ziehung Leute hinzufügen oder entfernen, und wer sein Los schon angesehen hat, behält es. Es gibt anonyme Fragen (die nächste erst, wenn die vorige gelesen ist), Wunschzettel (auch für Kinder) und Geschenke zum Reservieren. Die vollständige Liste sieht der Organisator erst nach dem Datum der Feier. Paare muss man laut Hilfe für beide Namen ausschließen, und Ausschlüsse gibt es erst ab vier Personen. Die App für iPhone und Android wirbt mit „Keine Werbung, keine In-App Verkäufe, keine Registrierung nötig.“

    Was uns gefallen hat

    • Mit der Gruppe vom Vorjahr zieht laut Hilfe niemand dasselbe Los
    • Nachzügler und Absagen auch nach der Ziehung
    • App ohne Registrierung und ohne Werbung

    Was gestört hat

    • Die Website will nach 12 Klicks E-Mail und Code vom Organisator, dazu E-Mail-Adressen für alle
    • Die E-Mail-Adresse wird laut Hinweis auch für eigene Angebote genutzt
    • Die Seite „Wichteln via WhatsApp“ führt in denselben E-Mail-Ablauf
    • Paare zweimal ausschließen, und erst ab vier Personen
    Zu drawnames.de ↗
  7. 7

    Meine Wunschliste

    Ausschlüsse einseitig oder gegenseitig

    Meine Wunschliste ist eigentlich eine Wunschzettel-Seite, es gibt sie seit 2012, und laut Startseite „wurden schon mehr als 660.000 Wichtel gezogen“. Die Wichtel-Seite verspricht „Wichteln per WhatsApp oder E-Mail“. Gleich im ersten Schritt sind aber Name und E-Mail des Organisators Pflichtfelder, dazu kommt eine Cloudflare-Prüfung „Bestätigen Sie, dass Sie ein Mensch sind“. Da haben wir aufgehört.

    Die Hilfeseite beantwortet die entscheidende Frage selbst: „Benötigen Teilnehmer eine E-Mail-Adresse? Ja, jeder Teilnehmer benötigt eine E-Mail-Adresse.“ WhatsApp ist also nur der Weg, auf dem der Link ankommt. Dafür gibt es laut Hilfe Ausschlüsse wahlweise einseitig oder gegenseitig, unsichtbar für die Teilnehmer, und andere Wichtel als im Vorjahr, wenn sich der Organisator einloggt und die Gruppe wiederverwendet. Man kann seinem Wichtel eine anonyme Frage stellen und Wünsche aus jedem Shop eintragen. Die ganze Liste sieht der Organisator erst nach dem Ziehungsdatum. Hinzufügen oder entfernen lässt sich nach der Ziehung niemand. Ein Cookie-Banner oder Werbeflächen haben wir nicht gesehen; Geld verdient die Seite über Partnerlinks, etwa zu Amazon.

    Was uns gefallen hat

    • Ausschlüsse einseitig oder gegenseitig, für Teilnehmer unsichtbar
    • Andere Wichtel als im Vorjahr, wenn der Organisator eingeloggt ist
    • Anonyme Fragen an den eigenen Wichtel
    • Keine Werbebanner

    Was gestört hat

    • E-Mail-Adresse für alle, trotz „per WhatsApp“ auf der Startseite
    • Captcha schon im ersten Schritt
    • Nach der Ziehung keine Änderungen
    Zu Meine Wunschliste ↗
  8. 8

    Wichtel-O-Mat

    Organisator ohne Einblick

    Der Wichtel-O-Mat sagt auf der Startseite gleich, wie er funktioniert: „Geben Sie lediglich die E-Mail-Adressen Ihrer Freunde an“. „Jetzt wichteln!“ führt zur Registrierung mit E-Mail-Adresse, Kennwort, Aktionstitel, „Name des Oberwichtel“ und Aktionsdatum. Ohne Konto ging es nach dem zweiten Klick nicht weiter.

    Laut Anleitung und FAQ bekommt jeder Wichtel einen persönlichen Link per E-Mail und braucht kein Passwort. Ergebnis und Wunschzettel kommen direkt nach der Ziehung per Mail, und „Der Oberwichtel hat grundsätzlich keinen Zugriff auf die ausgelosten Paarungen“. Ein Ehepaar lässt sich laut Anleitung gegenseitig ausschließen. Mehrere Ausnahmen für einen Wichtel? Das „geht aktuell leider noch nicht“; das nächste große Update ist für „Mitte 2027“ angekündigt. 30 Tage nach der Ziehung werden die Daten gelöscht.

    Auf dem Handy passt sich die Seite nicht an, sie zeigt ein 600 Pixel breites Desktop-Layout verkleinert. Der Cookie-Hinweis kennt nur „Verstanden!“, ablehnen kann man nicht, und es laufen Google-Anzeigen. Die FAQ hat dafür eine eigene Frage: „Warum wird so viel Werbung angezeigt?“

    Was uns gefallen hat

    • Der Organisator sieht laut Anleitung keine Paarungen
    • Teilnehmer brauchen kein Passwort
    • Option fürs Wichteln per Post (Adressen hinterlegen)

    Was gestört hat

    • Konto mit Kennwort für den Organisator, E-Mail-Adresse für alle
    • Nur eine Ausnahme pro Wichtel
    • Cookie-Hinweis ohne Ablehnen, dazu Google-Werbung
    • Auf dem Handy nicht angepasst
    Zu Wichtel-O-Mat ↗
  9. 9

    Wichtelator

    Teilnehmer ohne Konto

    Beim Wichtelator führt „Leg los mit dem Wichtelator“ direkt zur Anmeldung mit E-Mail und Passwort. Die Seite „Ohne Registrierung teilnehmen“ stellt klar: „Der Oberwichtel braucht immer einen Account“. Weiter sind wir nicht gekommen.

    Eingeladene können laut FAQ ohne Konto mitmachen, nur mit ihrem Namen, und müssen sich dann einen eindeutigen Link merken. Eine E-Mail mit dem Ergebnis bekommen sie nicht: „Die Teilnehmer müssen selbst regelmäßig prüfen, ob es schon ein Ergebnis gibt.“ Ausschlüsse setzt nicht der Organisator, sondern jede Person für sich, indem sie jemanden „sperrt“. Sperren zu viele dieselbe Person, „heben wir die Sperrung, falls notwendig, auf“. Laut FAQ ist das „extrem selten“. Ein Paar, das sich auf keinen Fall ziehen darf, verlässt sich trotzdem besser nicht darauf.

    Auf dem Handy war die Seite rund 1.900 Pixel breit und ließ sich seitwärts scrollen, auch am Laptop gab es einen horizontalen Scrollbalken. Werbebanner haben wir keine gesehen, die Seite verdient an Affiliate-Links.

    Was uns gefallen hat

    • Teilnehmer können ohne Konto mitmachen
    • Wunschliste und Geschenkideen für andere Teilnehmer
    • Keine Werbebanner gesehen

    Was gestört hat

    • Der Organisator braucht ein Konto
    • Wer ohne Konto mitmacht, erfährt sein Los nicht per E-Mail
    • Sperren können aufgehoben werden
    • Auf dem Handy viel zu breit
    Zu Wichtelator ↗

Wichteln ohne E-Mail: Diese Seiten schaffen es

Vier der acht anderen Tools haben unsere Auslosung ohne eine einzige E-Mail-Adresse und ohne Konto zu Ende gebracht: Wichtel-Zeit (im Modus „Ohne Mail“), Wichtelmania, Toolboxday und wichtel.express. Giftruly kommt ebenfalls ohne aus. Bei drawnames.de geht das nur in der App. Meine Wunschliste, der Wichtel-O-Mat und der Wichtelator brauchen mindestens vom Organisator eine Adresse, die ersten beiden auch von allen anderen.

„Per WhatsApp“ heißt nicht „ohne E-Mail“

„Per WhatsApp“ steht auf fast jeder Startseite. Gemeint ist oft nur der Versand: Der Link kommt über WhatsApp, die E-Mail-Adresse braucht es trotzdem. Meine Wunschliste wirbt mit „Wichteln per WhatsApp oder E-Mail“ und schreibt in der Hilfe, dass jeder Teilnehmer eine E-Mail-Adresse braucht. Die WhatsApp-Seite von drawnames.de führte uns in denselben Ablauf mit E-Mail-Code. Der Wichtelator lädt „per E-Mail, WhatsApp, Facebook, Telegram, Rauchzeichen usw.“ ein, der Oberwichtel braucht aber ein Konto. Mehr Verlass ist auf „ohne E-Mail“ und „ohne Registrierung“, und selbst das gilt manchmal nur für die Teilnehmer, wie beim Wichtelator.

Nach der Ziehung ist meist Schluss

Irgendwer sagt immer erst zu, wenn die Lose schon gezogen sind, oder springt eine Woche vor der Bescherung ab. Bei den meisten Tools heißt das: alles von vorn. Wichtelmania sperrt die Gruppe nach der Auslosung, Meine Wunschliste laut Hilfe ebenso, und bei wichtel.express und Toolboxday bleibt nur eine komplett neue Auslosung mit neuen Links. drawnames.de kann laut Hilfe auch nach der Ziehung Leute hinzufügen und entfernen, und wer sein Los schon gesehen hat, behält es. Bei Wichtel-Zeit lässt sich der Platz von jemandem, der aussteigt, mit „Ersatz eintragen“ neu besetzen, ganz Neue brauchen eine zweite Runde. Bei Giftruly bekommt für einen Nachzügler nur eine Person einen neuen Namen.

Paare auseinanderhalten

Ob „Anne zieht nicht Ben“ auch „Ben zieht nicht Anne“ heißt, regelt jedes Tool anders. Bei Wichtelmania, Wichtel-Zeit, wichtel.express und laut Hilfe auch bei drawnames.de gilt ein Ausschluss nur in eine Richtung, ein Paar braucht also zwei. Giftruly und Toolboxday behandeln ein Paar als eine Regel, Toolboxday schließt mit „Anna + Ben + Clara“ sogar eine ganze Familie in einer Zeile aus. Meine Wunschliste lässt die Wahl, beim Wichtel-O-Mat schließt man ein Ehepaar laut Anleitung gegenseitig aus. Beim Wichtelator sperrt jede Person selbst, und die Seite behält sich vor, eine Sperre aufzuheben. drawnames.de nimmt Ausschlüsse erst ab vier Personen an, und bei Wichtelmania kann die ganze Gruppe die Ausschlüsse lesen, solange du das beim Anlegen nicht änderst.

Handy-Ansicht und Werbung

Die meisten öffnen ihren Wichtel-Link auf dem Handy. Zwei Seiten machen dort Ärger: Der Wichtel-O-Mat zeigt sein Desktop-Layout verkleinert, beim Wichtelator rutschen Kopfzeile und Titel aus dem Bild, und man scrollt seitwärts.

Kostenlos sind alle neun, bezahlt wird auf anderen Wegen. Der Wichtel-O-Mat zeigt Google-Anzeigen und bietet beim Cookie-Hinweis nur „Verstanden!“ an. Toolboxday lädt Google-Werbung, ein Cookie-Banner haben wir dort nicht gesehen. drawnames.de nutzt die E-Mail-Adresse laut eigenem Hinweis auch für Angebote. Meine Wunschliste und der Wichtelator verdienen an Partnerlinks, Giftruly verlinkt bei den Geschenkideen zu Amazon. Bei Wichtelmania tauchte nach dem Ablehnen der Cookies keine Werbung auf. Wichtel-Zeit bittet um Spenden für die „Kaffeekasse“; dort und bei wichtel.express haben wir weder Werbung noch Partnerlinks entdeckt.

Und Schrottwichteln?

Schrottwichteln schlägt die Suche bei „wichteln“ ständig mit vor. Einen eigenen Modus dafür hat keines der neun Tools. Wer trotzdem vorher Namen ziehen will, schreibt die Regel ins Motto-Feld (Wichtel-Zeit) oder in die Beschreibung (Wichtelmania). Wer am Abend würfelt und tauscht, braucht sowieso keinen Generator.

Häufige Fragen

Kann man ohne E-Mail-Adresse online wichteln?

Ja. In unserem Test kamen Giftruly, Wichtel-Zeit (Modus „Ohne Mail“), Wichtelmania, Toolboxday und wichtel.express ganz ohne E-Mail-Adresse und ohne Konto aus. Die App von drawnames.de braucht laut Anbieter auch keine, die Website schon. Jede Person bekommt dann einen Link oder einen Code, meist über die WhatsApp-Gruppe.

Wie kann ich per WhatsApp wichteln?

Mit jedem Generator, der Links ausgibt. Wichtiger ist, ob er zusätzlich E-Mail-Adressen will. Wichtel-Zeit hat pro Person einen WhatsApp-Knopf mit fertigem Text, Toolboxday ebenfalls einen WhatsApp-Knopf, bei wichtel.express kopierst du die Links selbst, und bei Giftruly schickst du einen einzigen Code in die Gruppe. Bei einem gemeinsamen Code braucht es so etwas wie eine PIN, damit niemand ein fremdes Los öffnet: Giftruly fragt beim Beitreten jede Person nach einer 4-stelligen PIN. Meine Wunschliste und drawnames.de werben mit WhatsApp, verlangen auf der Website aber E-Mail-Adressen.

Ist Wichteln online kostenlos?

Bei allen neun Seiten in unserem Test, ja. Bezahlt wird anders: mit Werbung (Wichtel-O-Mat, Toolboxday), mit Partnerlinks (Meine Wunschliste, Wichtelator, bei Giftruly die Geschenkideen) oder mit der E-Mail-Adresse, die drawnames.de laut Hinweis auch für eigene Angebote nutzt. Wichtel-Zeit bittet um Spenden. Bei wichtel.express haben wir gar keine Werbung gesehen, bei Wichtelmania keine, nachdem wir die Cookies abgelehnt hatten.

Wie verhindere ich, dass Paare sich gegenseitig ziehen?

Mit einem Ausschluss, den alle neun Tools in irgendeiner Form anbieten. Achte darauf, ob er in beide Richtungen gilt: Bei Giftruly und Toolboxday reicht eine Regel für das Paar, bei Meine Wunschliste kannst du „gegenseitig“ wählen. Bei Wichtelmania, Wichtel-Zeit, wichtel.express und drawnames.de musst du ihn für beide Namen setzen. drawnames.de nimmt Ausschlüsse erst ab vier Personen an, der Wichtel-O-Mat nur einen pro Person.

Welcher Wichtel-Generator hat eine Wunschliste?

Ohne Konto schreibt jede Person ihre Wünsche bei Giftruly, Wichtel-Zeit (bis zu drei) und Wichtelmania (dort standardmäßig für alle sichtbar) selbst. Bei Toolboxday tippt der Organisator die Wünsche für alle ein, wichtel.express hat keine Wunschzettel. Mit E-Mail- oder Kontopflicht haben drawnames.de, Meine Wunschliste, der Wichtel-O-Mat und der Wichtelator welche; bei drawnames.de lassen sich Geschenke sogar reservieren.

Kann der Organisator mitwichteln, ohne zu wissen, wer wen hat?

Ja, mit dem richtigen Tool. Bei Giftruly sieht der Organisator nur sein eigenes Los; die ganze Auslosung erscheint nur, wenn er sie aufdeckt, und dann für alle. Bei Wichtel-Zeit ist die Einsicht standardmäßig aus, und auch sein eigenes Los liegt unter einer Rubbelkarte; die persönlichen Links verschickt er aber selbst. Bei Wichtelmania zeigt die Admin-Seite keine Paare, beim Wichtel-O-Mat hat der Oberwichtel laut Anleitung keinen Zugriff. drawnames.de und Meine Wunschliste zeigen ihm die Liste erst nach dem Datum der Feier beziehungsweise der Ziehung. Bei wichtel.express und Toolboxday hat er alle Links in der Hand und muss sich einfach zurückhalten.

Was passiert, wenn nach der Auslosung noch jemand dazukommt?

Bei Giftruly bekommt nur eine Person einen neuen Namen, bei drawnames.de behält laut Hilfe jeder, der sein Los schon angesehen hat, dieses Los. Wichtel-Zeit nimmt Neue nur auf den Platz von jemandem, der ausgestiegen ist. Wichtelmania und Meine Wunschliste erlauben nach der Ziehung keine Änderungen, bei wichtel.express und Toolboxday bleibt nur eine neue Auslosung für alle.

Wie verhindere ich, dass jemand dieselbe Person wie letztes Jahr zieht?

drawnames.de und Meine Wunschliste machen das laut Hilfe automatisch, wenn du die Gruppe vom Vorjahr wiederverwendest; bei Meine Wunschliste musst du dafür eingeloggt sein. Die Vorlage von Wichtel-Zeit merkt sich Namen und Ausschlüsse, von Vorjahrespaaren steht dort nichts. Giftruly merkt sich das nicht. Bleibt der Umweg, die Paare vom letzten Jahr als Ausschlüsse einzutragen, was bei Tools mit nur einem Ausschluss pro Person schnell eng wird.

Mit Giftruly auslosen

Kostenlos und ohne Anmeldung, für alle in der Runde. Du startest die Gruppe, schickst den Code in die WhatsApp-Gruppe, und aus den Wünschen aller werden Geschenkideen.

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